Die Zukunft von Bürohochhäusern – Denkmalschutz inklusive

Central Business Tower

In der Frankfurter Innenstadt wird mit dem Central Business Tower ein Bürohochhaus realisiert, welches dem wachsenden Bedarf an moderne, repräsentative Büroflächen im Bankenviertel gerecht wird. Das von der Landesbank Hessen-Thüringen initiierte Projekt sieht ein zukunftsfähiges Gebäude vor, welches städtebaulich wie auch technisch höchsten Ansprüchen genügt – und zugleich durch eine hohe Flächeneffizienz und Nachhaltigkeit einen wesentlichen Beitrag zu den Klimaschutzzielen leistet.

Seit Februar 2025 steht fest, dass die Commerzbank ab der geplanten Fertigstellung 2028 das mit rund 115.000 m² BGF ausgestattete Hochhaus als Alleinmieterin beziehen wird.

// Hochhausbau // Denkmalschutz // Nachhaltigkeit // Bürofläche // Projektmanagement // Terminmanagement // Vertragsmanagement // LEED Platin
Rendering des Central Business Tower
© KSP ENGEL GmbH
Aufgabenstellung

Zu Projektbeginn stand insbesondere die bauliche Ausnutzung des Grundstücks von mindestens 95.000 m² Geschossfläche im Fokus, hierfür sollten planerische Lösungen hinsichtlich der Abstandsflächen optimiert werden. Darüber hinaus sollte neben der zeitgemäßen technischen Gebäudeausstattung ebenso auch die Energieeffizienz und der Klimaschutz eine zentrale Rolle spielen. So strebt der Auftraggeber eine DGNB-ESG-Verifikation zur EU-Taxonomie sowie ein LEED-Zertifikat in Platin an. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist überdies die Integration des unter Denkmalschutz stehenden Sockelbaus von 1891.

Die KVL Group ist in allen Phasen des Projektmanagements eingebunden, insbesondere im Termin- und Vertragsmanagement.

Projektdetails
// BGF:
ca. 115.000 m²
// Projektlaufzeit:
Ende 2021 bis Mitte 2028
//
Landesbank Hessen-Thüringen
//
Frankfurt am Main
Entwicklung

Mit dem Central Business Tower (CBT) sollte dem Bedarf nach modernen, repräsentativen und zugleich nachhaltigen Büroflächen im Frankfurter Bankenviertel Rechnung getragen werden. Auf Wunsch der Landesbank Hessen-Thüringen als Initiatorin des Projektes sollte das zu entwickelnde Gebäude aufgrund der Gegebenheiten vor Ort mit einer hohen Flächeneffizienz überzeugen und zudem den Klimaschutzzielen Rechnung tragen.

Darüber hinaus galt es, die hohe bauliche Ausnutzung des Grundstücks mit der Integration des denkmalgeschützten Sockelbauwerks aus dem Jahr 1891 in Einklang zu bringen. Eine enge Abstimmung mit dem Denkmalamt war daher von Beginn an unabdingbar.

Projektplanung

In der Planungsphase konnten Konzepte erarbeitet werden, welche eine Bruttogrundfläche von insgesamt etwa 115.000 m² vorsehen. Unter Berücksichtigung der statischen Herausforderungen in der Tragwerks- und Gründungsplanung wurden Pläne entwickelt, welche eine effektive lichte Raumhöhe in den Regelgeschossen von durchgehend drei Metern vorsehen. Außerdem sollten die Pläne die vom Auftraggeber formulierten Ziele einer DGNB-ESG-Verifikation zur EU-Taxonomie sowie LEED Zertifizierung in Platin berücksichtigen. Dafür wurde durch einen externen Dienstleister eine lebenszyklusorientierte, gesamtgebäudebezogene Ökobilanzierung erstellt, um dem Hauptziel des Klimaschutzes gerecht zu werden.

Bauphase

Für den sich derzeit im Bau befindlichen Central Business Tower wurde ein technisches Pflichtheft aufgestellt, um die energetischen und baulichen Anforderungen zu berücksichtigen und in der Bauphase einzuhalten. Die technische Ausstattung soll der eines flexiblen und modernen Büroturms entsprechen, um einerseits eine hohe Gestaltungs- und Nutzungsqualität zu ermöglichen und zugleich hohe Maßstäbe an Nachhaltigkeit und Energetik zu erfüllen – unter anderem durch einen Fernwärmeanschluss mit Wärmerückgewinnung sowie mehrere Lüftungs- und Kälteanlagen.

Doch auch der Central Business Tower bleibt nicht von den Herausforderungen der vergangenen Jahre verschont: Der Angriffskrieg auf die Ukraine, die weiterhin spürbaren Folgen der Corona-Pandemie sowie die generelle Steigerung der Bau- und Energiepreise bringen ein erhöhtes Risiko für Konkurs mit sich. Beim Projekt CBT konnten die Risiken jedoch durch die bereits erfolgte Vergabe aller Bauleistungen und die Sicherheiten des Generalunternehmer-Vertrags minimiert werden.

Übergabe

Bereits im Februar 2025 konnte mit der Commerzbank eine Alleinmieterin gewonnen werden, welche bei Fertigstellung des Central Business Tower diesen als Unternehmensstandort nutzen wird. Dies zeigt, dass auch die konkreten Bedarfe eines Großunternehmens erfüllt werden können.

Ziel ist es, ein technisch ausgereiftes und nachhaltig optimiertes Hochhaus zu übergeben, so plant die Auftraggeberin etwa auch die Entwicklung einer Gebäude-App, welche den Komfort für Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich erhöhen soll.

Nachbereitung

Die gewonnenen Erfahrungen bei der Planung und dem Bau des Central Business Tower werden auch in zukünftige Projekte einfließen: So hat sich etwa die Umsetzung des Projekts im Partneringmodell gemeinsam mit der Ed. ZÜBLIN AG und Dobler Metallbau als erfolgreich erwiesen – minimierte Risiken sowie der Austausch von Expertise und Erfahrung sind die Folge.

Unser Learning
Die wertvollen Erfahrungen von Generalunternehmern und Fassadenfirmen helfen bereits bei der Prüfung der Entwurfsplanung und durch die komplette Bauausführung hinweg.
Bauzeit
7
Jahre
Volumen
Millionen €
Projektbeteiligte
Mitarbeitende
Portrait von Steffen Schmitt, Managing Partner der KVL Group in Frankfurt und Ansprechpartner für das Projekt Central Business Tower
Ich bin für Sie da!
Steffen Schmitt
Managing Partner
schmitt@kvlgroup.com+49 69 271367112