Historie und Neubau im Zusammenspiel
Im Herzen Berlins galt es, mit dem Projekt Am Tacheles das gesamte ungenutzte Areal neu zu erschließen und gleichzeitig den historischen Bestand zu bewahren. Daher wurde die Bausubstanz aus den 1920er Jahren etwa durch die Revitalisierung des Kunsthauses Tacheles erhalten und historische Marker wie die Passage mit kreisrundem Platz wieder integriert.
In Kombination mit insgesamt zehn Neubauten wurde letztlich ein Stadtquartier geschaffen, welches neben Wohnungen, Einzelhandel und Büros zusätzlich von begrünten öffentlichen Plätzen durchzogen ist. Nur in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit der Vielzahl an Projekt-, Planungs- und Baubeteiligten konnten die insgesamt zehn Gebäude sowie die Großraumtiefgarage in zwei Teilschritten an die Nutzerinnen und Nutzer übergeben werden.

Das Gelände um das Kunsthaus Tacheles galt als eine der letzten Stadtbrachen Berlins und sollte nach Jahren der Planung inklusive sich ändernder Besitzverhältnisse zu neuem Leben erweckt werden.
Die finalen Pläne sahen vor, historische Strukturen wie das Kunsthaus und dessen ikonischen Torbogen zu erhalten, verloren gegangene Durchwegungen zu revitalisieren und durch insgesamt zehn Neubauten mit insgesamt über 130.000 m² Wohn- und Büroflächen ein neues Stadtquartier zu schaffen. Der gesamte Gebäudekomplex sollte überdies um eine gemeinschaftliche Tiefgarage ergänzt werden. Eine LEED Platin Zertifizierung „Core and Shell“ sowie ein Zertifikat für Allergiefreundlichkeit der ECARF wurden im Sinne der Nachhaltigkeit angestrebt.
