Projektsteuerung für Bürogebäude am Bahnhof Südkreuz
Mit der Umsetzung des Fernbahnkonzeptes der Deutschen Bahn, bestehend aus dem Hauptbahnhof im Zentrum Berlins, sowie den Bahnhöfen Berlin-Spandau im Westen, Berlin-Gesundbrunnen im Norden, Berlin-Ostkreuz im Osten und Berlin-Südkreuz im Süden, ist auch eine Aufwertung der jeweiligen Entwicklungsgebiete verbunden. Durch Maßnahmen im öffentlichen Raum und private Investitionen soll das Quartier zu einem Stadtraum eigener Prägung entwickelt werden, die seiner ganz besonderen Verkehrsgunst Rechnung trägt. Berlin-Südkreuz sollte nach Inbetriebnahme des Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) und des Flughafen-Expresses Berlins das "Tor zum BBI" werden. Ziel ist die Ansiedlung von Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen, die die besonders gute Verkehrsanbindung des Standortes auch an das Stadtautobahnnetz nutzen.

Vor diesem Hintergrund hat die LIP – Ludger Inholte Projektentwicklung gegenüber des Bahnhofes Berlin-Südkreuz in westlicher Richtung zwei nebeneinanderliegende Grundstücke erworben, die zwar gemeinsam entwickelt werden, jedoch zwei getrennte Realteile darstellen. Planerisch sind an diesem Standort, der zwischen dem Tempelhofer Weg, der Hedwig-Dom-Straße und dem Sachsendamm liegt, Einzelhandel und Büroflächen vorgesehen. Der ursprüngliche Gedanke, an diesem Standort auch Hotelnutzungen bereitzustellen wurde nach intensiven Diskussionen verworfen. In der Summe verfügen die beiden nahezu gleich großen Grundstücke über eine Fläche von ca. 6.300 m².
KVL war seit Mitte (August) 2016 an diesem Projekt tätig und mit den LIP-typischen Projektsteuerungsleistungen beauftragt, unter anderem fielen hierunter die Erarbeitung einer Kostenschätzung zum Abschluss der Vorplanung und die Koordinierung des gesamthaften terminlichen Ablaufs des Projektes.